|
Hier finden Sie Ferienfahrschulen und Fahrschulen, die Intensivausbildung anbieten.
Sie haben nur wenig Zeit und möchten ihren Führerschein in einer Ferienfahrschule oder in einem Intensivkurs vor Ort erwerben?
Aus pädagogischen Gründen ist die Intensivausbildung in Form von Kompaktkursen mit mindestens 2-Wochen-Ganztagesunterricht sinnvoll. In einem solchen Intensivkurs können Sie sich voll auf den Erwerb der Fahrerlaubnis konzentrieren, ohne Ablenkung durch Schule, Studium oder Beruf. Bei einer Intensivausbildung in einem Kompaktkurs steht Ihnen Ihr Fahrlehrer täglich zur Verfügung. Er muss Sie von Fahrstunde zu Fahrstunde nicht immer wieder neu "kennenlernen" und kann je nach Talent und Belastbarkeit so viele Fahrstunden einplanen, dass ein optimaler Ausbildungsfortschritt erreicht wird. Allerdings sollten Sie nicht zu alt und mindestens durchschnittlich begabt beim Fahren sein, damit Sie das Ausbildungsziel in zwei Wochen erreichen können. Eine 2-Wochen-Garantie für Klasse B bei Ersterwerb wird Ihnen keine seriöse Fahrschule geben. Deshalb sollten Sie immer vorab abklären, ob und zu welchen Konditionen der Intensivkurs verlängert werden kann. Idealerweise sollten Sie die Intensivausbildung am Anfang einer mindestens 3- bis 4-wöchigen Ferien- oder Urlaubszeit absolvieren, damit Sie bei Bedarf verlängern können. Unter solchen Bedingungen können auch weniger begabte Schüler optimal ausgebildet werden. Bevor Sie mit Ihrer Intensivausbildung beginnen, sollten Sie einiges beachten:
Hierzu sollten Sie wissen, dass sich jede Fahrschule "Ferienfahrschule" nennen darf. Der Name "Ferienfahrschule" sagt nichts über die Qualifikation der dort schulenden Fahrlehrer aus. Sollten Sie also bekanntermaßen bereits in der Vergangenheit Probleme in der Fahrausbildung gehabt haben, sollten Sie von Anfang an davon ausgehen, dass Sie auch in einer Ferienfahrschule länger brauchen und deshalb mehr Zeit einplanen. Viele Ferienfahrschulen liegen in ländlichen, touristisch attraktiven Gegenden mit geringer Verkehrsdichte. Viele Ferienfahrschüler kommen aus dicht besiedelten Ballungsräumen mit hoher Verkehrdichte. Wenn der Ferienfahrschüler seinen ersten Führerschein macht, dann ist er nach der bestandenen Prüfung in der Umgebung der Ferienfahrschule fahrerisch "zu Hause" während ihm die Verkehrsverhältnisse an seinem Wohnort fremd sind. Jeder Fahrer, der schon einmal in einer fremden Großstadt zum ersten Mal unterwegs war, kennt diese Situation und weiß wie unsicher man in einem solchen Fall ist. Viele Fahrschulen, insbesondere in den Großstädten mit dem dort immer vorhandenen hohem Wettbewerbsdruck, bieten mittlerweile eine Intensivausbildung an, die in einem Zeitraum von 3 bis 4 Wochen durchgeführt werden kann. Das hängt aber sowohl von einer guten Organisation in der Fahrschule, als auch von der physischen und psychischen Belastbarkeit des Fahrschülers ab. Und wenn sich dann herausstellt, dass es in den "Ferien" mit der Ausbildung doch nicht ganz reicht, kann man in der Regel problemlos verlängern. Aus den vorgenannten Gründen haben wir in unserer Fahrschulsuche bewußt auch nicht zwischen "Intensivausbildung" und "Ferienfahrschulen" differenziert.
|