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Hier finden Sie Fahrschulen, die eine Fahrausbildung auf Pkw mit Automatik-Getriebe anbieten.
Zunächst möchten wir Sie auf den schwerwiegenden Nachteil einer Fahrausbildung auf Automatik hinweisen: Wenn Sie Ihre praktische Fahrprüfung auf Automatik-Pkw machen, ist das Fahren mit Schaltwagen nicht erlaubt. Eine Ausnahme bilden hier nur die Führerscheinklassen M, S und T. Wenn Sie Ihre praktische Fahrprüfung auf einem Schaltwagen machen, dürfen Sie auch Fahrzeuge mit Automatik-Getriebe fahren. Die gesetzlichen Regelungen dazu finden sich in § 17 der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), Abs. 6: "Wenn das bei der Prüfungsfahrt verwendete Kraftfahrzeug mit automatischer Kraftübertragung ausgestattet war, ist die Fahrerlaubnis auf das Führen von Kraftfahrzeugen mit automatischer Kraftübertragung zu beschränken; dies gilt nicht bei den Fahrerlaubnissen der Klassen M, S und T. Die Beschränkung ist auf Antrag aufzuheben, wenn der Inhaber der Fahrerlaubnis dem Sachverständigen oder Prüfer in einer praktischen Prüfung nachweist, dass er zur sicheren Führung eines mit einem Schaltgetriebe ausgestatteten Kraftfahrzeugs der betreffenden oder einer entsprechenden höheren Klasse befähigt ist." Ein vollautomatisches Getriebe besteht aus einer hydraulischen Kupplung, die die Funktion der mechanischen Kupplung übernimmt und aus einem automatisch geschalteten Getriebe, das vollautomatisch je nach Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit geschaltet wird. Bei Fahrzeugen mit Automatik-Getriebe wird das Kuppeln und die manuelle Auswahl des Ganges durch das automatische Getriebesystem ersetzt. Der linke Fuß wird zum Fahren nicht gebraucht. Der rechte Fuß bedient entweder das Gas- oder das Bremspedal. Im Fahrbetrieb kuppelt und schaltet das automatische Getriebe bei Bedarf selbst, ohne dass der Fahrer etwas tun muss. Diese Entlastung hat den Vorteil, dass man sich besser auf den Verkehr konzentrieren kann und nicht durch Kuppeln und Schalten abgelenkt wird. Allerdings können viele Verkehrssituationen, insbesondere das vorausschauende Fahren, in einem Auto mit Schaltgetriebe besser trainiert werden als in einem Automatik-Fahrzeug. So muss man in einem Schaltwagen schon rechtzeitig vor Kurven die Geschwindigkeit vermindern und gegebenenfalls schon vor der Kurve zurückschalten. Fährt man mit einem hohen Gang in die Kurve, fängt der Wagen durch die Verringerung der Geschwindigkeit in der Kurve an zu Ruckeln oder der Motor geht im schlimmsten Fall sogar ganz aus. Die Technik des Schaltgetriebes zwingt den Fahrer sozusagen zu vorausschauender Fahrweise. Mit Automatikgetriebe können Sie mit hoher Geschwindigkeit auf die Kurve zufahren und erst kurz vor der Kurve bremsen, da das Herunterschalten von der Automatik übernommen wird. Bei einer solchen Fahrweise sind Streßsituationen vorprogrammiert. Da man bei einem Automatikgetriebe die Kupplung nicht schleifen lassen kann, muss man bei Standardsituationen wie z.B. Rückwärts Einparken sehr vorsichtig mit dem Gaspedal umgehen, da sonst der Wagen viel zu schnell wird. Das Fahren Lernen auf Automatik ist nicht wirklich einfacher ist als mit einem Auto mit Schaltgetriebe. Es stellen sich beim Automatikfahrzeug anfänglich sicher schnellere Lernerfolge ein, die aber im Verlauf der Ausbildung vom Schaltfahrzeug wieder aufgeholt werden. Zusammenfassend stellen wir deshalb fest, dass man es sich gut überlegen sollte, ob man ohne zwingenden Grund eine Automatikausbildung macht und den Nachteil einer stark eingeschränkten Fahrerlaubnis in Kauf nimmt.
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