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Wie überwintern Sie Ihr Motorrad richtig?

Alle Jahre wieder kommt der Zeitpunkt, an dem Sie Ihr Moped winterfest machen sollten, wenn Sie in der nassen und kalten Jahreszeit nicht mehr fahren wollen.

Damit im Frühjahr dann die Saison gleich wieder richtig beginnen kann, hier ein kleiner Leitfaden.

  1. Fahren Sie den Motor warm oder lassen Sie ihn warm laufen bis der Kühlerlüftermotor einschaltet. Dies können Sie mit dem Weg zur Tankstelle verknüpfen. An der Tankstelle den Benzintank (wenn er aus Stahl ist) soweit es geht voll machen. Damit kann der Tank über den Winter innen nicht rosten. Erhöhen Sie den Luftdruck um ca. 0,5 bar auf beiden Rädern.
  2. Kette reinigenLegen Sie Zum Reinigen der Kette einen dicken Karton und/oder eine Auffangwanne unter das Motorrad, um abtropfendes Reinigungsbenzin aufzufangen. Prüfen Sie zunächst das Spiel der Kette und spannen sie diese gegebenenfalls nach. Wenn Ihre Kette verschlissen ist und zuviel Spiel hat, müssen Sie die Kette erneuern und können sich die Reinigung sparen. Reinigen Sie die Kette und das hintere Kettenblatt mit Reinigungsbenzin. Achten Sie darauf, dass Sie die Kette nicht nur von der Seite putzen, sondern auch von oben. Am Besten eignet sich dazu eine alte Zahnbürste. Öffnen Sie die Abdeckung des vorderen Ritzels und enfernen Sie das darin angesammelte Schmiermittel mit einem Lappen. Reinigen Sie das vordere Ritzel und die Abdeckung mit der Zahnbürste und befestigen Sie dann die Abdeckung wieder.
  3. Enfernen Sie mit einem nassen Schwamm und/oder einem schwachen Hochdruckreiniger überall die groben Verunreinigungen.
  4. Sprühen Sie Krümmer und Auspuff mit einem Intensivreiniger für Edelstahlauspuffanlagen ein (z. B. Optiglanz Edelstahlreiniger) ein. Halten Sie einen Karton hinter die Edelstahlteile, damit der Reiniger möglichst nicht an andere Stellen kommt. Lassen Sie den Reiniger ca. 30s einwirken und waschen Sie ihn dann mit viel Wasser ab.
  5. Machen Sie nun das ganze Motorrad nochmals komplett nass und sprühen sie es dann mit dem Reinigungsmittel S100 komplett ein. Lassen Sie das Reinigungsmittel 2 bis 3 min einwirken und waschen Sie es dann mit viel Wasser ab. Achten Sie darauf, dass keine S100-Rückstände an Ihrem Motorrad verbleiben. Das Reinigungsmittel ist aggressiv und kann insbesondere an an heißen Tagen in der prallen Sonne schnell den Lack angreifen.
  6. Ledern Sie Ihr Zweirad ab bis es trocken ist.
  7. Wenn Sie Druckluft haben, dann blasen Sie die Kette trocken, ansonsten lassen Sie die Kette trocknen. Schmieren sie die Kette und alle beweglichen Teile (Ständer, Kupplung, etc.) Entfernen Sie danach Schmiermittelreste mit einem Bremsenreiniger vom Reifen.
  8. Nachdem dies alles erledigt ist, sollten Sie die Batterie in jedem Fall abklemmen. Wenn das Motorrad im Winter draußen steht können Sie die Batterie auch ausbauen und am besten im dunklen Keller lagern. Hier lohnt auch die Anschaffung eines Batteriefrischhaltegerätes. Dies verlängert die Lebensdauer erheblich und im Frühjahr ist die Batterie auch gleich einsatzbereit.
  9. Leeren Sie jetzt die Vergaser. Wenn Sie einen Benzinhahn mit der Stellung OFF haben, sollten Sie diesen einfach schließen und warten, bis der Motor ausgeht. Wer einen mit Unterdruck gesteuerten Benzinhahn hat (Stellungen ON – RES – PRI), der muss unten an der Schwimmerkammer die jeweilige Ablassschraube öffnen (je Zylinder im Normalfall eine) um das Restbenzin ablaufen zu lassen (Auffanggefäß nicht vergessen).
  10. Anschließend das warme Motorenöl ablassen. Bei der Gelegenheit auch den Ölfilter wechseln. Zur Überwinterung anschließend den Motor mit der vorgeschriebenen Menge mit neuem Öl auffüllen. Damit haben Sie die ganzen aggressiven Verbrennungsrückstände, die sich im Öl sammeln, nicht den kompletten Winter im Motor. Das Altöl müssen Sie fachgerecht entsorgen. Jede Verkaufsstelle muss mindestens dieselbe Menge an Altöl entgegen nehmen. Der Ölfilter darf NICHT in den Hausmüll! Während der Winterpause sollte der Motor NICHT zur Probe immer wieder mal gestartet werden. Das ist so ziemlich das Schlimmste, was man ihm antun kann.
  11. Zum Schluss sollten Sie das Motorrad am Stellplatz auf den Hauptständer (wenn vorhanden) aufbocken. Wenn Sie nur einen Seitenständer haben und wenn es der Unterbau Ihres Motorrads erlaubt, können Sie Ihr Motorrad evtl. auf eine Holzkiste mit dem Motorblock aufsetzen. Wenn es geht, sollten beide Räder frei schweben, um einen Standplatten zu vermeiden. Wenn dies nicht möglich ist, sollten Sie so alle 3-4 Wochen die Räder etwas drehen, damit nicht den ganzen Winter dieselbe Stelle Bodenkontakt hat.
  12. Wenn Sie eine trockene Garage haben, dann haben Sie etwas weniger Aufwand im Vergleich zu einem Carport oder einem offenen Abstellplatz:
    Garage: Motorrad an einer geeigneten Stelle abstellen und wie oben beschrieben aufbocken. Damit es nicht komplett einstaubt, einfach ein altes Leintuch darüber legen.
    Car-Port: Wenn das Moto dort komplett trocken steht, reicht auch ein Leintuch drüber.
    Offener Abstellplatz: Beim freundlichen Zubehörhandel eine geeignete Abdeckplane besorgen und das Motorrad gut darunter verzurren. Allerdings sollten Sie an schönen sonnigen Tagen diese Plane immer mal wieder abnehmen, um Schwitzwasser darunter trocknen zu lassen.
  13. Viele Fachhändler bieten einen Überwinterungsservice inkl. Abholung an. Wenn Sie keine Zeit zum Einmotten des Motorrades haben und/oder sowieso Reparaturen anstehen, dann ist dies eine gute Alternative. Reparaturen sind im Winter oft günstiger als im Frühjahr oder Sommer, da die Werkstätten im Winter schlechter ausgelastet sind.

Im Frühjahr muss dann eigentlich nur noch die geladene Batterie eingebaut werden, und das Motorrad ist wieder fit für das Frühjahr! Sie auch? Ein Sicherheitstraining nach der Winterpause schadet nie!

übrigens: Ein Blick auf das Nummernschild verrät, wann das Motorrad wieder zur Hauptuntersuchung muss!

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