Der Reifenluftdruck sollte immer an den kalten Reifen nach kurzer Fahrt (max. 10 km) mit einem Messgerät eingestellt werden. Beim längeren Fahren erwärmen sich die Reifen und dadurch steigt der Reifenluftdruck an. Der Reifenluftdruck sollte auch nicht eingestellt werden, wenn die Reifen warm oder heiß sind, weil das Fahrzeug in der prallen Sonne gestanden ist. Die Angaben des Fahrzeugherstellers zum richtigen Reifenluftdruck beziehen sich immer auf kalte Reifen. Wer also z. B. nach einer langen (und schnellen) Autobahnfahrt den Reifenluftdruck misst, wird einen vermeintlich „zu hohen Wert messen”, da der Reifen warm ist. Geräte zum Einstellen des passenden Reifenluftdrucks gibt es an (fast) jeder Tankstelle. Durch Anschauen der Reifen sind Druckabweichungen von bis zu 0,5 bar nicht erkennbar. Wenn sich die Beladung/Besetzung des Fahrzeugs stark ändert, muss der Reifenluftdruck gemäß den Angaben des Herstellers angepasst werden. Auch wenn die Beladung/Besetzung des Fahrzeugs immer gleich bleibt, sollte der Reifenluftdruck nach der Empfehlung des Herstellers regelmäßig geprüft werden. Dabei sollte man das Reserverad nicht vergessen! Ventilkappen immer fest aufschrauben, fehlende Ventilkappen sofort ersetzen.

Angaben zum richtigen Reifenluftdruck finden sich in der Betriebsanleitung des Fahrzeugs oder auf einem Aufkleber am Fahrzeug. Meist sind die Aufkleber an der Innenseite der Türen oder an der Innenseite des Tankdeckels angebracht.

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